DSL-Flatrate

Surfen ohne Limit

Nachdem noch vor drei vier Jahren auf dem DSL Markt Volumen- und Zeittarife eher tonangebend waren, haben sich mittlerweile die Flatrates durchgesetzt. Der Vorteil bei diesem Tarifmodell ist, dass man weder eine zeitlich- noch eine volumenbegrenzte Vorgabe hat, und das komplette Surfen und Downloaden mit einer monatlichen Pauschale abgegolten sind. Eine Flatrate ist deshalb für private Personen sinnvoll, die entweder sehr viele Datenmengen downloaden, oder aber den ganzen Tag erreichbar und online sein wollen. Auch Online-Spieler und Personen, die Videokonferenzen betreiben, können von einer Flatrate erheblich profitieren, und natürlich Personen, die einen eigenen Server betreiben. Das geht nur mit einem günstigen Flatrate-Tarif.

Wichtig ist bei einer Flatrate, dass manche Anbieter eine sogenannte Portpriorisierung haben, d.h. dass bestimmte Dienste eingeschränkt werden können. Wer also viele Daten aus bestimmten Netzwerken herunterlädt, könnte in seiner Geschwindigkeit gedrosselt werden, um die exzessive Nutzung eines Dienstes einzuschränken. Zwar ist diese Methode mittlerweile sehr selten geworden, man sollte vor Abschluss eines Vertrages trotzdem darauf achten.

Doppelflat mit Telefon

Zusätzlich zur normalen DSL-Flat bieten die meisten Anbieter auch noch eine Festnetzflatrate an. Das bedeutet, dass man bundesweit alle Festnetzanschlüsse anrufen kann, so oft und so lange wie man möchte, und das ist dann mit einer monatlichen Gebühr, die an den entsprechenden DSL-Anbieter zu entrichten ist, abgegolten. Die meisten Haushalte in Deutschland nutzen mittlerweile diese Doppelflat-Angebote, da man auf diese Weise die Kosten komplett unter Kontrolle hat und nicht mehr mit hohen Rechnungen rechnen muss.

Hier gilt aber auch, Augenmerk aufs Kleingedruckte, denn manche Anbieter haben diese Telefon-Flat wirklich ins bundesweite deutsche Festnetz, andere wiederum nur in ihrem eigenen Netz. Das heisst, wenn man Freunde oder Bekannte hat, die einen anderen Anbieter haben, würde die Flatrate nicht greifen. Gleiches gilt für Sonderrufnummern und Handynummern, auch diese werden nach normalen Tarifen je nach Gesprächsdauer und Netz abgerechnet und auf die monatliche Pauschale aufgeschlagen.

Triple-Flat

Bei einem dreifachen Flatrate-Angebot kommt auch noch das Handy ins Spiel. Einige DSL-Anbieter haben Kooperationen mit Handynetzbetreibern und Handyanbietern, weshalb sie neben der Internet- und der Telefonflat zusätzlich noch Handyangebote machen.

Hier bekommt der Verbraucher eine Simkarte zu einem günstigen Preis, meist auch mit einem Startguthaben oder ähnlichem, und kann dann mit diesem Handy für einen Monatspreis unbegrenzt wahlweise ins Anbieternetz, oder aber ins gesamtdeutsche Festnetz telefonieren. Nimmt man diesen Service auch in Anspruch, hat man alle wichtigen Telekommunikationsleistungen aus einer Hand, und braucht nur noch eine günstige Rechnung für alle Dienste zu zahlen.